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Berufliche Teilhabe

gestalten

A U S W I R KUN G E N A U F D A S A R B E I T S L E B E N

„Im Rollstuhl sitzend sind Höhenunterschiede zu überwinden,

zum Beispiel wenn Akten in den Schrank gewuchtet werden müssen,

ohne dass sich der Regalboden auf einer ergonomisch sinnvollen Höhe befindet.“

Zitat einer Teilnehmerin der REHADAT-Umfrage „Mit dem Rollstuhl im Job“

Was es bedeutet, einen Rollstuhl am Arbeitsplatz zu nutzen, hängt von vielen Faktoren ab.

Es ist wichtig, die Auswirkungen der Rollstuhlnutzung und die möglichen Lösungen immer

individuell und bedarfsorientiert zu betrachten. Durch einen Unfall querschnittgelähmte

Menschen sind beispielsweise plötzlich mit dieser neuen Situation konfrontiert. Sie benö­

tigen professionelle Begleitung nicht nur während der Rehabilitation. Auch die Frage der

(Weiter-)Beschäftigung und die Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung müssen bedarfsgerecht

geklärt werden. Bei chronischen oder fortschreitend verlaufenden Erkrankungen wie Mul­

tiple Sklerose oder Muskelerkrankungen sind zudem im Verlauf häufig Anpassungen der

Versorgung und Arbeitsgestaltung notwendig.

Mehr bei REHADAT

REHADAT hat 2015 eine Online-Umfrage zum Thema „Mit dem Rollstuhl im Job“ durchgefüht.

Darin wurden Berufstätige und Auszubildende, die während ihrer Arbeit einen Rollstuhl nut­

zen, zu ihrer Arbeitssituation befragt.

→ rehadat.link/umfragerollstuhl (PDF)