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Berufliche Teilhabe

gestalten

E R K R A N KUN G UN D B E H I N D E R UN G

Elektromobile oder Scooter

Elektromobile oder Scooter unterscheiden sich in ihrer Bauart und ihrem Einsatzzweck von

Elektrorollstühlen. Sie werden über eine Lenkstange ähnlich wie bei einem Motorrad gesteu­

ert und fahren bis zu 15 km/h. Durch den langen Radstand und den großen Wendekreis eignen

sie sich eher für Geradeausfahrten und den Außenbereich.

Rollstühle mit Stehfunktion

Sowohl manuelle als auch elektrische Rollstühle gibt es mit einer integrierten

Steh- beziehungsweise Aufrichtfunktion. Der Nutzer wird hier elektrisch oder mittels

Gasdruckfeder in eine stehende Position gebracht. Die aufrechte Körperhaltung wirkt sich

positiv auf Kreislauf und Bewegungsapparat des Nutzers aus. Die Stehfunktion erweitert

zudem den Greifraum, indem höher gelegene Gegenstände wie zum Beispiel Akten erreicht

werden können. Dadurch eignen sich Stehrollstühle gut für die Nutzung am Arbeitsplatz (siehe

Seite 30).

Zusatzantriebe für Rollstühle

Für manuelle Rollstühle sind Zusatzantriebe (auch Antriebseinheiten genannt) erhältlich.

Diese ermöglichen dem Nutzer das Zurücklegen längerer Strecken bei höherer

Geschwindigkeit oder unterstützen ihn, wenn die Hand- oder Armkraft nicht ausreicht,

um beispielsweise Steigungen zu überwinden. Hierzu zählen ankoppelbare Handbikes/

Rollstuhlzuggeräte, nachrüstbare Elektroantriebe, spezielle Antriebsräder, die durch

Elektromotoren die Anschubbewegung des Nutzers unterstützen, sowie Schiebe- und

Bremshilfen für Begleitpersonen.

Mehr bei REHADAT

Produktübersichten und wichtige Informationen zu den Rollstühlen:

Manuelle Rollstühle

→ rehadat.link/rolli

Elektrorollstühle und Scooter

→ rehadat.link/erolli

Literatur zu Rollstühlen und zur Rollstuhlversorgung

→ rehadat.link/litrolli