13
Berufliche Teilhabe
gestalten
E R K R A N KUN G UN D B E H I N D E R UN G
Elektromobile oder Scooter
Elektromobile oder Scooter unterscheiden sich in ihrer Bauart und ihrem Einsatzzweck von
Elektrorollstühlen. Sie werden über eine Lenkstange ähnlich wie bei einem Motorrad gesteu
ert und fahren bis zu 15 km/h. Durch den langen Radstand und den großen Wendekreis eignen
sie sich eher für Geradeausfahrten und den Außenbereich.
Rollstühle mit Stehfunktion
Sowohl manuelle als auch elektrische Rollstühle gibt es mit einer integrierten
Steh- beziehungsweise Aufrichtfunktion. Der Nutzer wird hier elektrisch oder mittels
Gasdruckfeder in eine stehende Position gebracht. Die aufrechte Körperhaltung wirkt sich
positiv auf Kreislauf und Bewegungsapparat des Nutzers aus. Die Stehfunktion erweitert
zudem den Greifraum, indem höher gelegene Gegenstände wie zum Beispiel Akten erreicht
werden können. Dadurch eignen sich Stehrollstühle gut für die Nutzung am Arbeitsplatz (siehe
Seite 30).
Zusatzantriebe für Rollstühle
Für manuelle Rollstühle sind Zusatzantriebe (auch Antriebseinheiten genannt) erhältlich.
Diese ermöglichen dem Nutzer das Zurücklegen längerer Strecken bei höherer
Geschwindigkeit oder unterstützen ihn, wenn die Hand- oder Armkraft nicht ausreicht,
um beispielsweise Steigungen zu überwinden. Hierzu zählen ankoppelbare Handbikes/
Rollstuhlzuggeräte, nachrüstbare Elektroantriebe, spezielle Antriebsräder, die durch
Elektromotoren die Anschubbewegung des Nutzers unterstützen, sowie Schiebe- und
Bremshilfen für Begleitpersonen.
Mehr bei REHADAT
Produktübersichten und wichtige Informationen zu den Rollstühlen:
Manuelle Rollstühle
→ rehadat.link/rolliElektrorollstühle und Scooter
→ rehadat.link/erolliLiteratur zu Rollstühlen und zur Rollstuhlversorgung
→ rehadat.link/litrolli




