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Berufliche Teilhabe
gestalten
E R K R A N KUN G UN D B E H I N D E R UN G
Welcher Rollstuhl wofür?
Eine generelle Zuordnung von Rollstuhltypen zu bestimmten Behinderungen ist
nicht möglich, da jede Versorgung individuell ist. In Deutschland gibt es hierfür
über 500 Rollstuhlmodelle auf dem Markt. Bei der Auswahl eines geeigneten
Rollstuhls ist neben den Anforderungen des Nutzers auch der Einsatzort ein
wichtiges Kriterium. Nicht nur der Rollstuhl selbst, sondern auch das Sitzkissen
sollte optimal auf die Bedürfnisse des Nutzers abgestimmt werden. Man unter
scheidet manuelle Rollstühle und Elektrorollstühle.
Manuelle Rollstühle
Manuelle Rollstühle werden über Greifreifen angetrieben und erfordern Muskel
kraft des Nutzers. Somit unterstützen sie die Aktivität der Arme und des Ober
körpers durch Bewegung, können aber zu Überlastung und Folgebeschwerden
führen. Manuelle Rollstühle haben kleinere Abmessungen, einen kleineren Wen
dekreis und sind leichter als Elektrorollstühle.
Menschen, die permanent einen sogenannten Greifreifenrollstuhl nutzen und
sich im Alltag aktiv damit fortbewegen, wählen meistens einen Adaptivrollstuhl
(auch: Aktivrollstuhl). Dieser Rollstuhltyp lässt sich optimal an die Anforderungen
des Nutzers anpassen und ist deutlich leichter als zum Beispiel ein Standardroll
stuhl. Adaptivrollstühle lassen sich folglich mit geringerem Kraftaufwand antreiben
sowie besser verladen und transportieren.
Es gibt starre und faltbare Adaptivrollstühle, beide haben Vor- und Nachteile und
die Entscheidung erfolgt nach individuellen Bedürfnissen und Präferenzen.
• Starrrahmenrollstühle sind stabiler und leichter,
• Faltrollstühle haben durch das Zusammenfalten ein
geringes Packmaß für den Transport.




