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Berufliche Teilhabe

gestalten

LÖ S UN G E N F Ü R D E N A R B E I T S A L LTA G

Arbeit organisieren

Neben der Barrierefreiheit spielen auch organisatorische Anpassungen sowie die Koopera­

tion von Vorgesetzten und Kollegen eine wichtige Rolle bei der beruflichen Inklusion eines

Mitarbeiters im Rollstuhl.

Arbeitswege

Es gibt für Rollstuhlnutzer verschiedene Möglichkeiten, den Arbeitsplatz zu erreichen oder

dienstliche Wege zurückzulegen.

Wie komme ich zur Arbeit oder zum Außentermin?

• Wege werden mit dem Rollstuhl zurückgelegt

• Öffentliche Verkehrsmittel werden mit dem Rollstuhl genutzt

• Fahrt mit einem angepassten Pkw: der Rollstuhlnutzer sitzt auf dem Fahrersitz,

der Rollstuhl wird im Auto transportiert (Hierzu gibt es spezielle Umsetzhilfen und

Rollstuhlverladehilfen)

• Fahrt mit einem angepassten Pkw: das Fahrzeug wird aus dem Rollstuhl gefahren

(Bestimmte Anforderungen müssen erfüllt sein, nur wenige Rollstühle eignen sich

als Fahrzeugsitze)

• Nutzung eines Fahrdienstes und Fixierung des Rollstuhl im Fahrzeug mittels Kraft­

knoten: die Person sitzt während der Fahrt im Rollstuhl

Rollstühle sind aufgrund der Kräfte, die bei einem möglichen Unfall einwirken, nicht so

sicher wie Autositze. Daher sollte man ein Umsetzen auf einen Autositz und die Verladung

des Rollstuhls wenn möglich bevorzugen.

Mehr bei REHADAT

Literatur zum Thema Kraftfahrzeuge

→ rehadat.link/litkfz

Gerichtsurteile zum Thema Kraftfahrzeuge

→ rehadat.link/urteilkfz

Praxisbeispiele zu Kfz-Anpassungen im Rahmen der Arbeitsgestaltung

→ rehadat.link/praxiskfz

Adressen und Serviceangebote zum Thema Kraftfahrzeug

(Umrüster, Beratungsstellen, Fahrschulen etc.)

→ rehadat.link/adrkfz