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Berufliche Teilhabe
gestalten
LÖ S UN G E N F Ü R D E N A R B E I T S A L LTA G
Arbeitszeit und Arbeitsort
Beispiele
• Individuell gestaltbare Arbeitspausen
• Arbeitszeitreduzierung (auch vorübergehend je nach körperlichem Befinden, ohne Min
destlaufzeit)
• Gegebenenfalls Arbeitszeit anpassen: Dienstbeginn und Dienstende an die Beförderungs
zeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln angleichen
• Möglichkeit der Telearbeit
• Lange Vorlaufzeit und Planung von Dienstreisen
• Möglichkeit, bei Bedarf einen Raum mit Liegemöglichkeit zu nutzen
• Arbeitsplätze in der Nähe von Gebäudezugängen oder Sanitärräumen oder ebenerdige
Arbeitsplätze im Erdgeschoss
• Innerbetriebliche Umsetzung, damit Anfahrtswege verkürzt werden (z. B. in eine andere
Filiale, innerhalb des Betriebsgeländes)
• Besprechungen, Schulungen, Informationsveranstaltungen so organisieren, dass Kollegen mit
Behinderung daran teilnehmen können
Permanent Sitzen?
Immer nur zu sitzen ist auf Dauer anstrengend. Ein Rollstuhlnutzer in einem Voll
zeitjob mit einem Arbeitsweg von insgesamt einer Stunde am Tag kommt insgesamt
durchaus auf zehn Stunden, die er nur im Sitzen verbringt – eine sehr konstante und
einseitige Belastung. Daher sollte ein Ruheraum mit einer Liege oder Matte zur Verfü
gung gestellt werden. Für viele Rollstuhlnutzer ist es eine körperliche Entlastung, sich
zwischendurch hinzulegen. Vor der Liege oder Matte sollte ausreichend Bewegungsflä
che vorhanden sein.




