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[ R E H A D AT
W I S S E N
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Fahrplan für die Praxis
Die folgende Checkliste soll Unternehmen helfen, die passenden Arbeitsgestaltungsmaß
nahmen zu ermitteln. Ziel ist ein kollegialer Konsens, der sowohl die Bedürfnisse des
Mitarbeiters mit Behinderung als auch die wirtschaftlichen Belange des Unternehmens
berücksichtigt.
WER IST BETEILIGT?
Bei dem Prozess sollten der Arbeitgeber/Vorgesetzte, der Mitarbeiter, die Schwerbe
hindertenvertretung (falls vorhanden), das Integrationsamt oder die Fürsorgestelle (als
mögliche Förderstellen) und der Integrationsfachdienst (im fortgeschrittenen Stadium
bei anerkannter Behinderung) beteiligt sein. Im Einzelfall kann man weitere inner- und
außerbetriebliche Akteure hinzuziehen.
Schritt
1
Bedarf feststellen
Wichtig: Beziehen Sie den betroffenen Mitarbeiter von Anfang an in allen Schritten immer
aktiv ein. Ermitteln Sie, inwieweit der Arbeitsplatz und der Mitarbeiter zusammenpas
sen. Dafür können Sie auch arbeitswissenschaftliche Profilmethoden einsetzen.
Gibt es Handlungsbedarf? Sind Arbeitsanpassungen aufgrund der gesundheitlichen
Beeinträchtigungen notwendig?
Schritt
2
Expertenrat einholen
Lassen Sie sich bei Bedarf von Fachkräften beraten und unterstützen (z. B. Betriebsarzt,
Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betrieblicher Sozialdienst, Disability Manager,
Ingenieurfachdienst, Reha-Berater/Reha-Manager der Reha-Träger, Fachberater der
Kammern, Ergotherapeuten, behandelnde Ärzte, behinderungsspezifische Beratungsstellen
oder Behandlungszentren).
Schritt
3
Arbeitsplatz begehen & Maßnahmen prüfen
Vereinbaren Sie einen Betriebsbesuch mit Beratern und den Beteiligten im Unter
nehmen. Informieren Sie den betroffenen Mitarbeiter rechtzeitig über den geplanten
Betriebsbesuch und über die Funktionen der einzelnen Personen. Kommunizieren Sie
wertschätzend, verständlich und offen miteinander.




